Dieser Text beschreibt Brechzahl. Der untere Text beinhaltet die Brechzahl Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Brechzahl Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Brechzahl fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Brechzahl möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Brechzahl Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Brechzahl beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Brechzahl. Fragen zu dem Thema Brechzahl können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Brechzahl ArtikelDie Brechzahl (oft auch als Brechungsindex genannt) ist ein Begriff der Optik. Er kennzeichnet die Extinktion (optische Dichte) eines transparenten (durchsichtigen) Materials und ist das Verhältnis zwischen der Phasengeschwindigkeit des Lichtes c0 in dem Vakuum und seiner Phasengeschwindigkeit c in dem jeweiligen Medium:
In einem Stoff mit einer Brechzahl von 1,5 = 3/2 hat das Licht also exakt 2/3 der Vakuumlichtgeschwindigkeit, oder rund 200 Tausend km/s.
Die Nennung "Brechzahl" kommt vom Begriff Brechung und seinem Auftreten in dem Snelliusschen Brechungsgesetz. Zusätzlich hat diese physikalische Größe keine Einheit und ist somit eine Zahl.
Betrachtet man hingegen das Verhältnis der Gruppengeschwindigkeiten von Licht in dem Vakuum zum in dem Medium, so ergibt sich die Gruppenbrechzahl
== Andere Definitionen ==
Die Definition der Brechzahl erfolgte oben strahlenphysikalisch – über die verschiedene Lichtgeschwindigkeit. Diese Formel ist elegant, aber für unlängst erfundene Meta-Materialien ungünstig, wo n negativ sein kann, was bei c unmöglich ist. Doch lässt sich die Brechung auch auf zwei anderen Wegen definieren:
- über das Fermatsche Prinzip – nach welchem der Lichtstrahl den jeweils kürzesten Weg durch die Medien nimmt – und
- über die Strahlenoptik – der meist in Schulen beschrittene Weg. Nach dem erwähnten Snellius-Brechungsgesetz entspricht n dem Sinus-Verhältnis von Ein- und Ausfallswinkel . Dabei werden die Winkel des "Lichtstrahls", der die Grenzfläche der Medien durchdringt, auf das Lot zu dieser bezogen.
Dabei ist zu beachten, dass die Brechung bei den meisten Materialien auch von der Wellenlänge abhängt, was mit Dispersion genannt wird.
Der Brechzahl der Luft beträgt auf Meeresniveau durchschnittlich 1,00029. Sie hängt ab von der Dichte und der Temperatur der Luft, als auch von der speziellen Zusammensetzung der Luft - insbesondere der Luftfeuchte. Da die Luftdichte nach oben – entsprechend den Gasgesetzen in einem Schwerefeld – exponentiell abnimmt, beträgt er in etwa 8 km Höhe ca. mehr 1,00011. Dennoch werden die von Sternen kommenden Lichtstrahlen in Horizontnähe um 0,6° gehoben und in 45° noch um 0,017°. Der Effekt heißt Astronomische Refraktion und beeinflusst in ähnlicher Art auch jede terrestrische Vermessung.
Brechzahlen für sichtbares Licht
| Material | Brechzahl n
|
| Vakuum | 1,0
|
| Luft (bodennah) | 1,000292
|
| Eis | 1,31
|
| Wasser | 1,33
|
| menschl. Augenlinse | 1,35...1,42
|
| Ethanol | 1,37
|
| Magnesiumfluorid | 1,38
|
| Flussspat | 1,43
|
| menschl. Epidermis | 1,45
|
| Tetrachlorkohlenstoff | 1,46
|
| Quarzglas | 1,46
|
| Celluloseacetat (CA) | 1,48
|
| Plexiglas (PMMA) | 1,49
|
| Benzol | 1,49
|
| Kronglas | 1,51
|
| COC (ein Kunststoff) | 1,533
|
| PMMI (ein Kunststoff) | 1,534
|
| Quarz | 1,54
|
| Steinsalz | 1,54
|
| Polycarbonat (PC) | 1,58
|
| Polystyrol (PS) | 1,58
|
| Flintglas | 1,60
|
| Rubin | 1,76
|
| Organische Brillengläser | 1,5-1,665
|
| Glas | 1,5-1,9
|
| Zirkon | 1,92
|
| Schwefel | 2,00
|
| Zinksulfid | 2,30
|
| Diamant | 2,47
|
| Titandioxid (Anatas) | 2,52
|
| Titandioxid (Rutil) | 2,71
|
| |
1964 sagte der sowjetische Physiker Victor Veselago die Existenz von Materialien mit negativen Brechzahlen voraus. Würde die Herstellung eines solchen Materials gelingen, könnte man damit Linsen herstellen, deren Auflösungsvermögen weit besser wäre als das von Linsen aus gewöhnlichen optischen Werkstoffen.
Forschern um Srinivas Sridhar von der Northeastern University in Boston gelang es, einen Verbundwerkstoff herzustellen, der ein feines Gitter aus Metalldrähten enthält, das für Mikrowellen eine negative Brechzahl zeigt. Ob und wann aber ein Material hergestellt werden kann, das auch in dem optischen Bereich derartiges Merkmalen hat, war vor kurzem noch völlig unklar.
Im Oktober 2003 hat nun eine Gruppe um Yong Zhang in Colorado entdeckt, dass Kristalle aus einer Legierung von Yttrium, Vanadium und Sauerstoff auch ohne Weiterverarbeitung eine negative Brechzahl für Lichtwellen eines großen Frequenzbereichs aufweisen. Der Kristall besteht aus zwei ineinandergeschachtelten Kristallgittern mit symmetrischen optischen Achsen. Die negative Lichtbrechung tritt aber ca. in einem gewissen Winkelbereich des Einfallswinkels auf. In künftigen Experimenten wollen die Forscher weitere vermutetes Merkmalen der negativen Brechung prüfen – wie etwa die Umkehrung des Dopplereffekts und der Tscherenkow-Strahlung. In fernerer Zukunft könnte die Herstellung perfekter Linsen gelingen, die kleinere Objekte als das Beugungslimit der Optik abbilden können.
|
Deutung der "negativen Brechzahl" | |
Eine negative Brechzahl n < 0 würde in obiger Formel bedeuten, dass auch die Lichtgeschwindigkeit c negativ wäre - was ja unmöglich ist. Ein Diskussionsforum (http://www.chemieonline.de/forum/archive/index.php/t-7838.html) stellt dazu richtig fest, dies habe mit den klassischen Theorien nichts mehr zu tun. Außerdem träten diese Effekte ca. bis 20 Nanometer Abstand von der Lichtquelle auf.
Eine Deutungsmöglichkeit ergibt sich aus einer Textstelle des zweiten Weblinks über den Kristall aus so genannten "Meta-Materialien", die
"... eine negativen Brechzahl aufweisen können und so Licht um einen negativen Winkel gegenüber der Einfallsrichtung ablenken.
Das heißt, dass die zwei Winkel zwar dem Brechungsgesetz entsprechen, aber auf die "falsche Seite" – sozusagen Brechung und Reflexion in einem. Man müsste die Formel also mit einer Signum- oder Absolut-Funktion an diese neuen Materialien anpassen oder – wie ihre "ineinandergeschachtelten Kristallgitter" nahelegen – eine zusätzliche Reflexionsebene einführen. Sie entspräche in dem obigen Bild dem Lot auf die Trennfläche der beiden Medien.
Buch-Tipp: Die Brechung der Schiefrigkeit Das Buch " Die Brechung der Schiefrigkeit" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch. |
Weiteres zu dem Artikel Brechzahl | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Brechungsgesetz, Brechzahl, Celluloseacetat, Epidermis, Ethanol, Forscher, Gruppe, Lichtgeschwindigkeit, Luftdichte, Nanometer, Optik, Physiker, Polystyrol, Quarz, Steinsalz, Wasser | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Brechzahl' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Brechzahl Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Brechzahl' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Brechzahl' und 'Brechzahl' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Brechzahl' Beschreibung entsprechen.
|
|
|